Name: Zootrophion serpentinum Luer
Synonyme: Epibator serpentinus (Luer) Luer
Etymologie: Der Gattungsname Zootrophion leitet sich aus dem Griechischen im Sinne von „Menagerie“ ab und verweist auf die ungewöhnlichen Blüten, die an kleine Tierköpfe erinnern. Das Artepitheton serpentinum bedeutet „schlangenartig“ und nimmt auf die Erscheinung der Pflanze Bezug.
Erstbeschreibung: Die Art wurde 1984 von Carlyle A. Luer als Zootrophion serpentinum beschrieben.
Herkunft/Verbreitung: Ecuador.
Standort/Lebensraum: Die Art wächst epiphytisch in feuchten Nebelwäldern in etwa 1.100–1.950 m Höhe. Wir empfehlen mittleres, gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und gute Luftbewegung. Kühl-temperierte bis temperierte Bedingungen von ungefähr 12–23 °C am Tag und 8–16 °C in der Nacht sind günstig. Gleichmäßige Feuchtigkeit ist wichtig, wobei die Wurzeln gut belüftet bleiben sollten.
Beschreibung und Anmerkungen: Zootrophion serpentinum ist eine kleinwüchsige Pleurothallidinae-Orchidee mit kriechenden bis überhängenden Trieben und einzelnen ledrigen Blättern. Die kleinen Blüten besitzen miteinander verbundene Sepalen und dadurch die charakteristische geschlossene, tierkopfartige Form der Gattung. Wir kultivieren die Art in einem feinen, luftigen und leicht feuchtigkeitsspeichernden Substrat oder aufgebunden mit etwas feuchtigkeitshaltendem Material an den Wurzeln. Wir gießen regelmäßig mit möglichst weichem Wasser und lassen die Pflanze nicht längere Zeit vollständig austrocknen.