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Tillandsia usneoides

Blühstark

  • Licht:☀️☀️☀️
  • Temperatur:🌡️🌡️
  • Wasser:💦💦
  • Ruhephase: nein
  • Duft: Ja
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Tillandsia usneoides

Name: Tillandsia usneoides (L.) L.
Synonyme: Renealmia usneoides L.; Dendropogon usneoides (L.) Raf.
Etymologie:usneoides = Usnea-ähnlich — bezieht sich auf die verblüffende optische Ähnlichkeit mit der Flechtengattung Usnea(Bartflechte).
Vermehrung: Samen; in Kultur extrem leicht durch vegetatives Teilen der langen Triebe bzw. das Auseinanderzupfen von Triebstücken. 
Erstbeschreibung: 1753 von Carl von Linné als Renealmia usneoides beschrieben, 1762 von ihm selbst in die Gattung Tillandsia überführt.
Herkunft / Verbreitung: Weite Teile der amerikanischen Kontinente (von den südöstlichen USA über Mittelamerika und die Karibik bis weit nach Südamerika hinein).
Standort / Habitat: Epiphytisch (extrem luftlebend) wachsend in einer Vielzahl von Habitaten, von feuchten Sumpfwäldern über schattige Flusstäler bis hin zu halbtrockenen Wäldern und Savannen. Sie hängt oft in riesigen Schleiern an Laub- und Nadelbäumen (häufig an Eichen und Zypressen) sowie an Stromleitungen in vollsonnigen bis schattigen, luftigen Lagen.

Beschreibung & Anmerkungen: Tillandsia usneoides (bekannt als „Spanisches Moos“) ist eine außergewöhnliche, wurzellose, atmosphärische Bromelie. Sie bildet lange, fadenförmige, stark verzweigte Ketten aus dünnen, zierlich gewundenen Trieben und schmalen, silbergrauen Blättern. Die gesamte Pflanze ist dicht mit mikroskopisch kleinen Saugschuppen (Trichomen) besetzt, die Regenwasser und Nährstoffe direkt aus der Luft aufnehmen. Die winzigen, unauffälligen Blüten sind dreizählig, blassgrün bis hellblau und verströmen bei Nacht oft einen zarten Duft.

In der Kultur benötigt diese extrem anpassungsfähige Art keine Erde und keinen Topf. Sie wird einfach hängend an einem hellen bis sonnigen, warmen und gut belüfteten Platz kultiviert. Je nach Umgebungstemperatur und Lichtintensität sollte sie regelmäßig (2- bis 3-mal wöchentlich) mit kalkarmem Wasser durchdringend besprüht oder kurz getaucht werden. Nach dem Wässern ist ein rasches Abtrocknen innerhalb weniger Stunden essenziell, um Fäulnis zu verhindern.