Name: Specklinia endotrachys (Rchb.f.) Pridgeon & M.W.Chase
Synonyme: Pleurothallis endotrachys Rchb.f.; Empusella endotrachys (Rchb.f.) Luer
Etymologie: Der Gattungsname Specklinia ehrt den Botaniker Carl Ludwig Specklin; endotrachys verbindet griechische Wörter für „innen“ und „rau“ und beschreibt die strukturierte Innenseite der Sepalen.
Herkunft/Verbreitung: Mittelamerika bis in den Norden Südamerikas.
Standort/Lebensraum: Epiphytische Miniaturorchidee feuchter Bergwälder. Schattig bis halbschattig, kühl bis intermediär bei etwa 13–24 °C und mit hoher Luftfeuchtigkeit kultivieren. Das feine, luftige Substrat gleichmäßig leicht feucht halten und für sanfte Luftbewegung sorgen.
Beschreibung und Anmerkungen: Specklinia endotrachys wächst kompakt und büschelig. Schlanke Blütenstände können nacheinander mehrere wachsartige orangefarbene bis rotbraune Blüten hervorbringen. Besonders auffällig ist die raue bis fein strukturierte Innenseite der fleischigen Sepalen. Die feinen Wurzeln nicht vollständig austrocknen lassen.