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Scaphosepalum swertiifolium short

Blühstark

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Scaphosepalum swertiifolium short

Name: Scaphosepalum swertiifolium (Rchb.f.) Rolfe

Etymologie: Der Gattungsname Scaphosepalum leitet sich aus den griechischen Wörtern skaphe (Kahn/Schiffchen) und sepalum (Kelchblatt) ab und verweist auf die kahnartig verwachsenen Kelchblätter. Das Artepitheton swertiifolium setzt sich aus dem Gattungsnamen Swertia (einer Pflanzengattung aus der Familie der Enziangewächse) und dem lateinischen Wort folium (Blatt) zusammen und verweist auf die Ähnlichkeit der Blätter.

Synonyme: Masdevallia swertiifolia Rchb.f.

Vermehrung: Aus Samen, vegetative Teilung.

Erstbeschreibung: 1879 durch Heinrich Gustav Reichenbach als Masdevallia swertiifolia in The Gardeners' Chronicle, new series, 11: 398; 1890 von Robert Allen Rolfe in The Gardeners' Chronicle, series 3, 8: 588 in die Gattung Scaphosepalum überführt.

Herkunft / Verbreitung: Kolumbien, Ecuador und Venezuela.

Standort / Habitat: Epiphytisch in feuchten tropischen Bergwäldern und Nebelwäldern in Höhenlagen von etwa 600 bis 2.600 m.

Beschreibung: Scaphosepalum swertiifolium ist eine kleine, ausdauernde, epiphytisch wachsende Orchidee. Die Pflanze wächst büschelartig (caespitos) und bildet schlanke, aufrechte Triebachsen (Ramicaulen) ohne Pseudobulben aus, die von röhrenförmigen Scheiden umhüllt sind. Jeder Trieb trägt an der Spitze ein einzelnes, aufrechtes, ledriges Blatt von elliptischer bis spatelförmiger Gestalt, das sich zur Basis hin in einen schlanken Blattstiel verschmälert.

Die schlanken, elastischen Blütenstände entspringen seitlich an der Basis der Triebe und können die Länge der Blätter deutlich überragen. Sie bringen nacheinander (sukzessive) über einen längeren Zeitraum hinweg Einzelblüten hervor. Die Blüten sind im Aussehen außergewöhnlich und zeigen die charakteristischen Gattungsmerkmale: Die seitlichen Kelchblätter sind miteinander verwachsen und besitzen kissenartige, verdickte Strukturen (Ospheosysteme), die in lange, schlanke, antennenartige Fortsätze auslaufen. Die Farbgebung der Blüten variiert von Gelb- und Grün- bis hin zu rötlichen und tief purpurfarbenen Tönen mit punktierten oder gestreiften Mustern.

In Kultur bevorzugt die Art schattige bis halbschattige Bedingungen bei temperierten bis kühlen Temperaturen und konstant hoher Luftfeuchtigkeit. Das Substrat sollte durchlässig sein und gleichmäßig feucht gehalten werden, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Aufgrund der kompakten Wuchsform und des feuchtigkeitsliebenden Habitats eignet sie sich hervorragend für die Pflege in der Vitrine, im Terrarium oder aufgebunden auf Kork- oder Farnwurzelträgern.