Name: Chelonistele sulphurea (Blume) Pfitzer
Etymologie:
Das Artepitheton sulphurea bedeutet „schwefelgelb“ und bezieht sich auf die typische gelbliche Färbung der Blüten.
Synonyme:
Chelonanthera sulphurea Blume
Coelogyne sulphurea (Blume) Rchb.f.
Pleione sulfurea (Blume) Kuntze
Coelogyne decipiens Sander
Coelogyne pusilla Ridl.
Coelogyne perakensis Rolfe
Vermehrung:
Wir vermehren die Pflanze hauptsächlich durch Teilung größerer Exemplare mit mehreren kräftigen Pseudobulben. Eine Vermehrung über Samen ist ebenfalls möglich und erfolgt unter sterilen Laborbedingungen.
Erstbeschreibung:
Die Art wurde 1825 von Carl Ludwig Blume zunächst als Chelonanthera sulphurea beschrieben. Später wurde sie unter anderem als Coelogyne sulphurea und Chelonistele sulphurea geführt.
Herkunft / Verbreitung:
Die Art ist in Malaysia, Indonesien, auf Borneo, Java, Sumatra und den Philippinen verbreitet.
Standort / Habitat:
Sie wächst überwiegend epiphytisch in feuchten Bergwäldern, Mooswäldern und montanen Waldgebieten. Die natürlichen Vorkommen reichen von etwa 600 bis 2700 Metern Höhe.
Beschreibung & Anmerkungen:
Chelonistele sulphurea ist eine mittelgroße Orchidee mit länglichen Pseudobulben und ein bis zwei schmalen Blättern. Die aufrechten Blütenstände erscheinen an jungen Trieben und tragen mehrere kleine, angenehm duftende Blüten. Die Blüten erreichen etwa 3,1 cm Durchmesser.
Wir kultivieren sie bei kühlen bis warmen Temperaturen, abhängig von der Jahreszeit und dem Standort. Helles, gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und eine gute Luftbewegung fördern ein gesundes Wachstum. Während der Wachstumsphase halten wir das Substrat gleichmäßig leicht feucht, vermeiden jedoch dauerhaft nasse Wurzeln.