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Cattleya longipes x Enc. Dr. Ben OP in vitro

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Cattleya longipes x Enc. Dr. Ben OP in vitro

Name: Cattleya longipes × Encyclia Doctor Ben
Etymologie: Cattleya (benannt zu Ehren des britischen Orchideensammlers William Cattley); longipes = langstielig (lateinisch longus = lang und pes = Fuß/Stiel, bezieht sich auf den auffällig langen Blütenstiel); Encyclia (vom griechischen enkyklein = umkreisen/umfassen, in Bezug auf die die Säule umfassenden Lippenlappen); Doctor Ben (Registrierungsname der hybriden Encyclia-Kreuzung E. mooreana × E. randii).
Vermehrung: In-vitro-Gewebekultur (Samen); steril im Nährmedium kultiviert. Regelfall: 4 Sämlinge pro Flasche (Orchipack).
Herkunft / Verbreitung: Kultivar. Die Elternarten der beteiligten Taxa stammen primär aus den neotropischen Regionen Südamerikas (insbesondere den Fels- und Waldregionen Brasiliens sowie Mittel- und Südamerikas).
Standort / Habitat: Epiphytisch bis lithophytisch. Benötigt nach dem Ausflaschen temperierte bis warm-temperierte Bedingungen, einen hellen Standort mit viel indirektem Licht (keine direkte, pralle Mittagssonne), eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70–80 % sowie eine kontinuierliche, sanfte Luftzirkulation.
Beschreibung & Anmerkungen: Diese reizvolle intergenerische Kreuzung vereint die kompakte Wuchsform und Robustheit der südamerikanischen Fels-Orchidee Cattleya longipes (syn. Hoffmannseggella longipes) mit der Blütenfreudigkeit und Eleganz von Encyclia Doctor Ben (E. mooreana × E. randii). Cattleya longipes bringt eine sehr kompakte, fast miniaturhafte Statur sowie feste, aufrechte Blütenstiele ein, während Encyclia Doctor Ben verzweigte, reichblütige Infloreszenzen mit reizvoll strukturierten Lippen und potenzieller Feinduft-Anlage vererben kann. Die Sämlinge versprechen kompakte bis mittelgroße Pflanzen, die reichblütige, langlebige Blüten in vielschichtigen Farbnuancen von Rosé über Braun- bis Gelbtöne erwarten lassen. Das Hybridsystem zeigt sich in der Regel anpassungsfähig und eignet sich hervorragend für die Weiterkultur auf aufgebundenen Unterlagen, in kleinen Töpfen mit luftiger Pinienrinde oder in gut belüfteten Viten.
Kulturhinweis für den Verkauf (Orchipack): Die Jungpflanzen befinden sich in einem sterilen, geschlossenen Glas auf einem agarbasierten Nährboden. Das System ist vollkommen autark, solange das Gefäß versiegelt bleibt. Nach dem Erreichen einer adäquaten Größe werden die Pflanzen vorsichtig entnommen, die Agarreste gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und die Sämlinge in feinste Pinienrinde oder lebendes Sphagnum-Moos pikiert.