Name: Lepanthes condorensis Luer & Hirtz
Etymologie: Der Gattungsname Lepanthes setzt sich aus griechischen Wörtern für „Schuppe“ und „Blüte“ zusammen. Das Artepitheton verweist auf die Cordillera del Cóndor.
Erstbeschreibung: 1987 durch Carlyle A. Luer und Alexander Hirtz.
Herkunft/Verbreitung: Ecuador.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch auf dünnen, bemoosten Zweigen in feuchten Berg- und Nebelwäldern, etwa 1.400–2.500 m hoch. Geeignet sind kühle bis temperierte Bedingungen von ungefähr 10–21 °C, sehr hohe Luftfeuchtigkeit und sanfte Luftbewegung.
Beschreibung und Anmerkungen: Die kleine Art bildet aufrechte Sprosse und winzige gelbe Blüten, die nacheinander auf oder knapp über der Blattoberseite erscheinen. Eine gepolsterte Aufbindung oder feines, luftiges Sphagnum eignet sich gut. Die feinen Wurzeln niemals vollständig austrocknen lassen.