Name: Holcoglossum kimballianum (Rchb.f.) Garay
Synonyme: Vanda kimballiana Rchb.f.
Etymologie: Holcoglossum verbindet griechische Begriffe für „Furche“ und „Zunge“ und bezieht sich auf die Lippe; kimballianum ehrt den amerikanischen Orchideenliebhaber William S. Kimball.
Herkunft/Verbreitung: Südliches China und Teile des festländischen Südostasiens.
Standort/Lebensraum: Monopodialer Epiphyt oder Lithophyt luftiger Bergwälder. Sehr hell, bei hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung kultivieren. Die Wurzeln regelmäßig wässern und danach rasch abtrocknen lassen. Intermediäre Temperaturen von etwa 15–26 °C sind günstig.
Beschreibung und Anmerkungen: Holcoglossum kimballianum besitzt schlanke, annähernd zylindrische Blätter und bildet Blütenstände mit mehreren großen weißen Blüten. Die Lippe ist auffällig magenta- bis purpurfarben gezeichnet. Aufgebundene Kultur oder ein sehr luftiger Korb kommt dem Wurzeltyp besonders entgegen.