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Masdevallia ignea

  • Licht:☀️
  • Temperatur: 🌡️ 🌡️
  • Wasser: 💦  💦  💦
  • Ruhephase: nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Masdevallia ignea

Name: Masdevallia ignea Rchb.f.
Synonyme: Masdevallia boddaertii Linden ex André; Masdevallia ignea var. marshalliana Rchb.f.; Masdevallia ignea var. massangeana B.S.Williams.
Etymologie: ignea leitet sich vom lateinischen Wort für „feurig“ oder „brennend“ ab und bezieht sich direkt auf die intensiv leuchtende, meist scharlach- bis feuerrote Färbung der Blüten.
Vermehrung: Aus Samen;
Erstbeschreibung: 1871 von Heinrich Gustav Reichenbach in „The Gardeners' Chronicle“.
Herkunft / Verbreitung:
Kolumbien (Ostdemisch in der Region der Ostkordillere).
Standort / Habitat:
Terrestrisch, lithophytisch oder als niedriger Epiphyt in kühlen, extrem feuchten Nebel- und Hochlandwäldern (Páramo-Randzonen) in Höhenlagen von ca. 2800 bis 3200 m. Sie wächst oft auf moosbedeckten Felsen oder steilen Böschungen im Halbschatten.
Beschreibung & Anmerkungen:
Masdevallia ignea ist eine kompakte, horstbildende Art ohne Pseudobulben, die kräftige, ledrige und aufrechte Blätter ausbildet. Die einzeln stehenden Blüten werden an schlanken Stielen getragen, die das Laub oft überragen. Die Blüte ist spektakulär gefärbt: Das obere Sepalum ist schmal und nach unten über die Blütenöffnung gebogen, während die beiden seitlichen Sepalen breit, auffällig flächig ausgeprägt und von einem intensiven Scharlachrot bis hin zu leuchtenden Orange-Nuancen sind.

In der Kultur benötigt diese Hochlandspezies zwingend kühle bis kalte Bedingungen mit einer spürbaren nächtlichen Temperaturabsenkung (ideal sind 10–13 °C nachts und maximal 20–22 °C tagsüber). Sie verträgt keine sommerliche Stauhitze. Ein halbschattiger Standort, eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit (über 70 %) und eine exzellente Luftzirkulation sind Pflicht. Da keine Speicherorgane vorhanden sind, darf das feine, luftige Substrat (z. B. feine Kiefernrinde oder Sphagnum-Moos) nie ganz austrocknen, darf aber auch nicht versumpfen. Die Verwendung von salzarmem, kalkfreiem Wasser (Regen- oder Osmosewasser) ist für das Überleben der empfindlichen Wurzeln essenziell.