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Hoya ‘Chouke’

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Hoya ‘Chouke’

Name: Hoya ‘Chouke’
Etymologie:
Der Gattungsname Hoya wurde von Robert Brown zu Ehren des englischen Gärtners Thomas Hoy (ca. 1750–1822) vergeben. Der Kultivarname ‘Chouke’ wurde vom belgischen Hoya-Züchter Emilio Begine gewählt und ist der Spitzname seiner Ehefrau. Der Kultivar entstand aus einer zufälligen Hybridisierung und wurde später unter diesem Namen eingeführt.
Hybridformel:
Hoya carnosa (♀) × Hoya serpens (♂)
Vermehrung:
Ausschließlich vegetativ durch Kopf- oder Stammstecklinge mit mindestens einem Knoten. Für die kommerzielle Produktion wird vereinzelt auch Gewebekultur eingesetzt. Eine Vermehrung über Samen führt nicht zu sortenechten Pflanzen und wird für den Erhalt des Kultivars nicht verwendet.
Erstbeschreibung:
‘Hoya’ ‘Chouke’ ist ein gärtnerischer Kultivar und besitzt keine botanische Erstbeschreibung im Sinne des International Code of Nomenclature. Der Hybrid entstand im Sommer 1994 durch eine unkontrollierte Bestäubung im Garten von Emilio Begine in Belgien. Die ersten Pflanzen wurden 2003 in der Hoya-Fachzeitschrift Fraterna veröffentlicht und beschrieben. Die Schwesterpflanze aus derselben Samenkapsel ist der Kultivar Hoya ‘Mathilde’.
Herkunft / Verbreitung:
Kulturhybride. ‘Chouke’ kommt in der Natur nicht vor. Die Elternarten stammen aus Süd- und Südostasien, wobei Hoya carnosa in Ost- und Südostasien verbreitet ist und Hoya serpens in den Gebirgsregionen des Himalayas, Nepals sowie Nordostindiens vorkommt.
Standort / Habitat:
Als Kultivar besitzt ‘Chouke’ kein natürliches Habitat. Die Elternarten wachsen überwiegend epiphytisch an Baumstämmen und Ästen in feuchten Wäldern mit guter Luftbewegung, hoher Luftfeuchtigkeit und hellem, gefiltertem Licht. Diese Bedingungen bilden auch die Grundlage für eine erfolgreiche Kultur dieses Hybriden.
Beschreibung & Anmerkungen:
Hoya ‘Chouke’ ist ein kompakt wachsender Hybrid mit kletterndem bis überhängendem Wuchs und vereint Merkmale beider Elternarten. Die kleinen bis mittelgroßen, dickfleischigen Blätter sind rundlich bis leicht oval, dunkelgrün und häufig mit feinen silbrigen Sprenkeln versehen. Ihre Oberfläche wirkt leicht samtig und hebt sich dadurch von der glänzenden Belaubung vieler anderer Hoyas ab. Mit zunehmendem Alter entwickelt die Pflanze lange, flexible Triebe und bildet kugelförmige Dolden aus cremeweißen bis zart rosafarbenen, intensiv duftenden Blüten mit rötlicher Mitte. Wie bei allen Hoyas erscheinen neue Blüten über Jahre hinweg an denselben Blütenspornen.

Für ein gesundes Wachstum empfiehlt sich ein sehr luftiges, schnell abtrocknendes Substrat mit hohem Anteil an Pinienrinde, Perlit und mineralischen Bestandteilen. Helles, indirektes Licht fördert einen kompakten Wuchs und eine regelmäßige Blütenbildung, während Staunässe konsequent vermieden werden sollte. Zwischen den Wassergaben darf das Substrat nahezu vollständig abtrocknen. Temperaturen zwischen 18 und 28 °C sowie eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 % bieten optimale Bedingungen. Durch ihre unkomplizierte Kultur, die dekorativen silbrig gezeichneten Blätter und den angenehmen Blütenduft zählt ‘Chouke’ zu den beliebtesten kleinblättrigen Hoya-Hybriden für Sammler und Einsteiger gleichermaßen.