Name: Bulbophyllum odontopetalum Schltr.
Synonyme:
Etymologie: odontopetalum leitet sich von den griechischen Wörtern odous (Zahn) und petalon (Blatt/Kronblatt) ab; dies bezieht sich auf die gezähnten oder gezackten Ränder der Petalen.
Vermehrung: Aus Samen;
Erstbeschreibung: 1913 von Rudolf Schlechter in „Die Orchidaceen von Deutsch-Neu-Guinea“.
Herkunft / Verbreitung:
Neuguinea (Bismarck-Archipel) und die Salomon-Inseln.
Standort / Habitat:
Epiphytisch wachsend in primären Regenwäldern in Höhenlagen von ca. 200 bis 1000 m. Sie bevorzugt warme bis intermediäre Bedingungen in schattigen, dauerfeuchten Bereichen.
Beschreibung & Anmerkungen:
Bulbophyllum odontopetalum ist eine kleine bis mittelgroße Art mit einem kriechenden Rhizom und eiförmigen Pseudobulben, die in gewissen Abständen wachsen. Die Blütenstände sind meist kurz und tragen kleine, oft gelbliche bis blassgrüne Blüten, die durch ihre feine, namensgebende Struktur der Petalen auffallen. Die Lippe ist meist dunkler gefärbt und beweglich.
In der Kultur benötigt die Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit und darf aufgrund ihrer Herkunft aus dem tropischen Regenwald nie vollständig austrocknen. Sie gedeiht am besten aufgebunden auf Kork oder in flachen Körben mit einem luftigen Substrat aus feiner Rinde und Sphagnum-Moos. Ein halbschattiger Standort ohne direktes Sonnenlicht sowie eine gute Luftzirkulation sind für ein gesundes Wachstum essenziell.