Name: Trisetella triglochin (Rchb.f.) Luer
Etymologie: Der Artname triglochin bezieht sich auf die drei auffälligen, spitz auslaufenden beziehungsweise schwanzartig verlängerten Sepalen der Blüte.
Synonyme: Masdevallia triglochin Rchb.f.; Triaristella triglochin (Rchb.f.) Luer; Triaristellina triglochin (Rchb.f.) Rauschert.
Erstbeschreibung: Heinrich Gustav Reichenbach beschrieb die Art 1877 zunächst als Masdevallia triglochin. Carlyle A. Luer überführte sie 1980 in die Gattung Trisetella.
Herkunft / Verbreitung: Weit verbreitet vom südlichen Mittelamerika bis in das tropische Südamerika, darunter Costa Rica, Panama, Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, Nordbrasilien, Suriname und Französisch-Guayana.
Standort / Habitat: Eine epiphytische, gelegentlich lithophytische Miniaturorchidee feuchter tropischer und montaner Wälder. Sie wächst häufig auf kleinen Ästen in luftfeuchter Umgebung.
Beschreibung & Anmerkungen: Trisetella triglochin ist eine sehr kompakte Miniaturorchidee mit schmalen, festen Blättern. Die filigranen Blüten sind etwa 1–3 cm groß und besonders durch ihre drei langen, feinen Sepalenspitzen charakterisiert. Wir kultivieren sie bei intermediären bis eher kühlen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit, guter Luftbewegung und hellem, indirektem Licht. Die Wurzeln halten wir gleichmäßig leicht feucht, vermeiden jedoch Staunässe.