Name: Stelis grandibracteata C.Schweinf.
Synonyme: keine etablierten Synonyme.
Etymologie: Der Gattungsname Stelis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „kleine Säule“ bzw. „Stütze“, in Anlehnung an die säulenartige Säule der Blüte. grandibracteata bedeutet „mit großen Brakteen“ und bezieht sich auf die auffälligen Tragblätter der Blüten.
Erstbeschreibung: Charles Schweinfurth beschrieb die Art 1942.
Herkunft / Habitat: Ecuador und Peru. In Ecuador ist sie unter anderem aus Loja, Pastaza und Zamora-Chinchipe bekannt, von etwa 1300 bis 2750 m; sie wächst epiphytisch in feuchten Berg- und Nebelwäldern.
Beschreibung & Hinweise: Kleine, dicht horstig wachsende Stelis mit schmalen, aufrechten Trieben und einzelnen ledrigen Blättern. Die purpurfarbenen Blüten sind etwa 3 mm groß und stehen an aufrechten, dichtblütigen Infloreszenzen mit auffälligen großen Brakteen. Bei uns wächst sie schattig bis halbschattig, bei hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung. Wir kultivieren sie kühl, etwa bei 10–20 °C.