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Scaphosepalum breve f. xanthinum

Blühstark

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Scaphosepalum breve f. xanthinum

Name: Scaphosepalum breve f. xanthinum Luer

Etymologie: Der Gattungsname Scaphosepalum leitet sich aus den griechischen Wörtern skaphe (Kahn/Schiffchen) und sepalum (Kelchblatt) ab und verweist auf die kahnartig verwachsenen Kelchblätter. Das Artepitheton breve entstammt dem lateinischen Adjektiv brevis (kurz) und bezieht sich auf die kurze Wuchsform der Blütenstände oder Pflanzenteile. Die Formbezeichnung xanthinum geht auf das griechische Wort xanthos (gelb) zurück und verweist auf die gelbe Blütenfärbung.

Vermehrung: Scaphosepalum breve f. xanthinum.

Erstbeschreibung: 1988 durch Carlyle August Luer in Icones Pleurothallidinarum V: Systematics of Dresslerella and Scaphosepalum. Monographs in Systematic Botany from the Missouri Botanical Garden 26: 34.

Herkunft / Verbreitung: Kolumbien, Ecuador und Peru.

Standort / Habitat: Epiphytisch in feuchten tropischen Bergwäldern in Höhenlagen von etwa 1.200 bis 2.400 m.

Beschreibung & Anmerkungen: Scaphosepalum breve f. xanthinum ist eine miniaturartige, epiphytisch wachsende Orchidee. Die Pflanze wächst büschelartig (caespitos) und bildet schlanke Triebachsen (Ramicaulen) ohne Pseudobulben aus, die von röhrenförmigen Scheiden umhüllt sind. Jeder Trieb trägt an der Spitze ein einzelnes, aufrechtes, ledriges Blatt von elliptischer bis spatelförmiger Gestalt, das sich zur Basis hin in einen kurzen Stiel verschmälert.

Die Blütenstände entspringen seitlich an der Basis der Triebe und bringen nacheinander (sukzessive) kleine Einzelblüten an einer kurzen Achse hervor. Diese Form unterscheidet sich von der Typusart durch ihre blassgelbe bis leuchtend gelbe Blütenfärbung. Die seitlichen Kelchblätter sind gattungstypisch miteinander verwachsen und besitzen verdickte, kissenartige Auswüchse (Ospheosysteme).

In Kultur bevorzugt die Art schattige bis halbschattige Bedingungen bei temperierten bis kühlen Temperaturen und konstant hoher Luftfeuchtigkeit. Das Substrat sollte durchlässig sein und gleichmäßig feucht gehalten werden, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Sie eignet sich hervorragend für die Pflege aufgebunden auf Kork- oder Farnwurzelträgern sowie für die Kultur in einer Vitrine oder einem Terrarium.