Name: Phalaenopsis cornu-cervi – Form „chattaladae“
Etymologie: Der Gattungsname Phalaenopsis bedeutet sinngemäß „nachtfalterähnlich“. Das lateinische Artepitheton cornu-cervi bedeutet „Hirschgeweih“ und verweist auf die abgeflachten, verzweigten Blütenstände. Die Bezeichnung „chattaladae“ wird im Gartenbau für eine besonders intensiv gefärbte Form verwendet.
Herkunft/Verbreitung: Die Art Phalaenopsis cornu-cervi ist von Nordostindien über Teile Südostasiens bis in den westlichen malaiischen Archipel verbreitet.
Standort/Lebensraum: Die Art wächst epiphytisch in warmen, feuchten Wäldern. Wir empfehlen halbschattiges bis helles, gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und gute Luftbewegung. Warme Bedingungen von ungefähr 20–30 °C am Tag und 17–23 °C in der Nacht sind günstig. Die Wurzeln werden regelmäßig gewässert und sollten danach gut belüftet abtrocknen können.
Beschreibung und Anmerkungen: Charakteristisch sind die festen Blätter und die langlebigen, abgeflachten Blütenstände, die an ein Geweih erinnern. Die Form „chattaladae“ wird wegen ihrer besonders kräftigen rötlichen bis dunkelroten Blütenfärbung kultiviert. Wir verwenden ein grobes, sehr luftiges Phalaenopsis-Substrat und möglichst weiches Wasser. Alte grüne Blütenstände lassen wir an der Pflanze, da sie über längere Zeit wiederholt Blüten hervorbringen können.