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Gongora aceras

Blühstark

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Plazo de entrega:

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Gongora aceras

Name: Gongora aceras Dressler
Etymologie: Gongora = benannt zu Ehren von Antonio Caballero y Góngora, einem spanischen Bischof und Vizekönig von Neugranada; aceras = ohne Hörner (griechisch a- = ohne, keras = Horn — verweist auf das Fehlen von hornartigen Fortsätzen an der Lippe).
Erstbeschreibung: 1971 von Robert Louis Dressler in Orquideología (6: 70).
Herkunft / Verbreitung: Ecuador und Kolumbien.
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in sehr feuchten, warm-intermediären bis feuchtwarmen Bergnebel- und Regenwäldern der Anden in Höhenlagen von ca. 500 bis 1.500 Metern. Sie besiedelt moosbewachsene Baumstämme und dicke Hauptäste im schattigen Unterholz.
Beschreibung & Anmerkungen: Gongora aceras ist eine mittelgroße bis kräftige Epiphytin mit stark längsgerippten, eiförmigen Pseudobulben, die an der Spitze zwei große, gefaltete, breit-lanzenförmige Blätter tragen. Der lange, peitschenartige Blütenstand wächst steil nach unten durch das Substrat und bringt zahlreiche, umgedreht stehende (resupinierte) Blüten hervor. Die Blüten besitzen eine charakteristische wachsig-fleischige Textur in Gelb- bis Orange- und Rotbrauntönen mit feiner Punktierung. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist die Lippe, der die für andere Gongora-Arten typischen seitlichen Basalhörner fehlen. Die Blüten verströmen einen intensiven, würzigen Duft.

In der Kultur erfordert die Art zwingend die Pflege in Latten- oder Hängekörben, damit die herabhängenden Blütenstände ungehindert ausbrechen können. Sie verlangt ganzjährig warm-intermediäre Bedingungen, schattige bis halbschattige Lichtverhältnisse und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (über 70–80 %). Das Substrat (z. B. mittlere Pinienrinde mit etwas Sphagnum-Moos) sollte während der aktiven Wachstumsphase konstant feucht gehalten werden und nie vollständig austrocknen.