Name: Alocasia micholitziana ‘Frydek’
Etymologie:
Der Name „Frydek“ ist ein gärtnerischer Sortenname. Die genaue historische Herkunft des Namens ist nicht eindeutig dokumentiert. Die Pflanze wird häufig auch unter der Bezeichnung Alocasia micholitziana ‘Frydek’ angeboten.
Erstbeschreibung:
Die heute als ‘Frydek’ bekannte Pflanze wird im Gartenbau überwiegend als Kultivar von Alocasia micholitziana geführt. Die zugrunde liegende Art wurde 1912 von Heinrich Gustav Engler beschrieben.
Herkunft / Verbreitung:
Die botanische Ausgangsart Alocasia micholitziana stammt von den Philippinen. ‘Frydek’ selbst ist eine gärtnerisch kultivierte Form und besitzt kein eigenes natürliches Verbreitungsgebiet.
Standort / Habitat:
Die Pflanze bevorzugt warmes, feuchtes und helles, aber indirektes Licht. Ein luftiges, grob strukturiertes Substrat mit sehr guter Drainage ist wichtig. Hohe Luftfeuchtigkeit und eine gute Luftzirkulation fördern die Ausbildung kräftiger Blätter.
Temperatur:
Optimal sind 20–28 °C. Temperaturen unter 16 °C sollten möglichst vermieden werden. Kälte, kalte Zugluft und dauerhaft nasse Wurzeln können schnell zu Wachstumsproblemen führen.
Beschreibung & Anmerkungen:
Alocasia ‘Frydek’ ist eine besonders attraktive, kompakt bis mittelgroß wachsende Jewel-Alocasia. Charakteristisch sind die dunkelgrünen, samtig wirkenden, pfeil- bis herzförmigen Blätter, deren kräftige silbrig-weiße Blattadern einen starken Kontrast bilden. Die Blätter sind relativ dünn und weich im Vergleich zu einigen anderen Jewel-Alocasien und können bei hoher Luftfeuchtigkeit besonders intensiv samtig erscheinen. Die Pflanze bildet mit zunehmendem Alter mehrere Blätter aus einem kurzen unterirdischen Rhizom und gehört zu den bekanntesten Alocasien für die Zimmer- und Sammlerkultur.