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Lepanthes hexapus

Blühstark

  • Licht:☀️
  • Temperatur:🌡️🌡️
  • Wasser:💦💦💦
  • Ruhephase: nein
  • Duft: Nein
  • Standort: Vitrine/Gewächshaus
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Bei grenzüberschreitender Lieferung findet der Satz des jeweiligen EU-Landes Anwendung.

Plazo de entrega:

DE: 2-3 días laborables (dependiendo de las condiciones meteorológicas)
UE: 3-5 días laborables (dependiendo de las condiciones meteorológicas)

Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Lepanthes hexapus

Name: Lepanthes hexapus Luer & R.Escobar
Synonyme:
Etymologie: hexapus = sechsfüßig — bezieht sich auf die außergewöhnliche Struktur der zwei Petalen (Kronblätter), die jeweils in drei schlanke, fadenförmige Segmente geteilt sind und zusammen wie sechs kleine Füßchen wirken.
Vermehrung: Aus Samen
Erstbeschreibung: 1984 von Carl A. Luer und Rodrigo Escobar in Orquideología (16: 144).
Herkunft / Verbreitung: Kolumbien bis Zentral-Ecuador.
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in feuchten Nebelwäldern in Höhenlagen von ca. 850 bis 2.100 Metern. Sie gedeiht in kühlen bis temperierten Klimazonen mit ganzjährig extrem hoher Luftfeuchtigkeit und stetiger, sanfter Luftbewegung im schattigen Unterholz.
Beschreibung & Anmerkungen: Lepanthes hexapus ist eine faszinierende Miniatur-Orchidee mit schlanken, aufrechten Trieben, die an der Basis von 5 bis 6 feinen, bewimperten Blattscheiden (Lepanthiform-Scheiden) umgeben sind. Jeder Trieb trägt ein einzelnes, starr-ledriges, eiförmiges Blatt, das oft eine attraktive, purpurfarbene Nervatur aufweist. Der dichte Blütenstand ist kürzer als das Blatt und bringt nacheinander ca. 5 mm kleine, hochkomplexe Blüten hervor. Die schmalen Sepalen sind weitgehend frei und am Rand fein gezähnt. Das auffälligste Merkmal sind die dreigeteilten, fadenförmigen Petalen, die der Blüte ihr charakteristisches, fast insektengleiches Aussehen verleihen.

In der Kultur benötigt diese sensible Hochland-Art konstant kühl-temperierte Bedingungen und verträgt keine dauerhafte Sommerhitze. Da sie keine Speicherorgane besitzt, darf das Substrat (vorzugsweise lebendes Sphagnum-Moos bei aufgebundener Kultur auf Kork oder feiner Rinde) niemals ganz austrocknen. Eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von über 80 % und eine feine, kontinuierliche Luftzirkulation sind absolut essenziell, um Fäulnis zu verhindern und ein gesundes Wachstum zu sichern.