Name: Lepanthes caprimulgus Luer
Etymologie: Der Gattungsname Lepanthes leitet sich aus dem Griechischen ab; caprimulgus bezieht sich auf die Vogelgruppe der Ziegenmelker, an deren Erscheinung die ungewöhnliche Blüte erinnert.
Erstbeschreibung: 1976 durch Carlyle A. Luer.
Herkunft/Verbreitung: Die Art ist aus Ecuador und Peru bekannt.
Standort/Lebensraum: Wir kultivieren Lepanthes caprimulgus kühl bis intermediär bei etwa 13–23 °C, mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, hellem gefiltertem Licht und sanfter kontinuierlicher Luftbewegung. Die feinen Wurzeln halten wir in Sphagnum oder einem sehr feinen, luftigen Substrat gleichmäßig leicht feucht.
Beschreibung und Anmerkungen: Diese kleinbleibende Art entwickelt lange, überhängende Blütenstände mit wenigen, nur wenige Millimeter großen Blüten. Besonders gut eignet sie sich für eine Vitrine oder ein temperiertes Terrarium mit stabil hoher Luftfeuchtigkeit.