Name: Anthurium magnificum Linden
Synonym: Anthurium sanderi Sander
Etymologie: Das lateinische Artepitheton magnificum bedeutet „großartig“ oder „prächtig“ und beschreibt die eindrucksvollen Blätter.
Erstbeschreibung: 1865 durch Jean Jules Linden.
Herkunft/Verbreitung: Kolumbien.
Standort/Lebensraum: Die Art wächst terrestrisch bis epiphytisch in feuchten tropischen Bergwäldern. Wir empfehlen etwa 18–28 °C, hohe Luftfeuchtigkeit, gute Luftbewegung und helles, indirektes Licht.
Beschreibung und Anmerkungen: Anthurium magnificum entwickelt große, samtige, herzförmige Blätter in tiefem Oliv- bis Dunkelgrün. Die markante helle Nervatur und der metallische Schimmer verleihen dem Laub seine besondere Wirkung; die vierkantigen Blattstiele helfen bei der Abgrenzung zu ähnlichen Arten. Ein grobes, humoses und gut belüftetes Aroid-Substrat gleichmäßig leicht feucht halten, ohne Staunässe entstehen zu lassen. Jungpflanzen langsam an hellere Bedingungen gewöhnen.