Name: Anthurium lapoanum Croat, D.P.Hannon & Hormell
Etymologie: Der Gattungsname Anthurium leitet sich aus dem Griechischen von anthos („Blüte“) und oura („Schwanz“) ab. Das Artepitheton lapoanum ehrt Lester Lapo, der zur Zeit der Entdeckung mit Ecuagenera verbunden war.
Erstbeschreibung: 2021 durch Thomas B. Croat, D.P. Hannon und Hormell.
Herkunft/Verbreitung: Ecuador.
Standort/Lebensraum: Terrestrisch in den feuchten Bergwäldern der Cordillera del Cóndor. Wir kultivieren die Art intermediär bei etwa 16–24 °C, hoher Luftfeuchtigkeit, guter Luftbewegung und hellem bis halbschattigem, indirektem Licht. Ein lockeres, humoses und sehr luftiges Aroid-Substrat sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben.
Beschreibung und Anmerkungen: Anthurium lapoanum besitzt auffällige pfeilförmige bis längliche Blätter mit stark gewellter und reliefartiger Oberfläche. Unter geeigneten Kulturbedingungen kann sich eine ausgeprägte Cuticula entwickeln, die dem Laub einen attraktiven Glanz verleiht. Die Art eignet sich besonders für Sammler ungewöhnlicher, strukturierter Anthurium-Blätter.