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Dracula andreettae OP in vitro

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Dracula andreettae OP in vitro

Name: Dracula andreettae (Luer) Luer
Synonyme: Masdevallia andreettae Luer
Etymologie: andreettae = benannt zu Ehren von Vater Angel Andreetta, einem bekannten salesianischen Missionar und leidenschaftlichen Orchideensammler, der die Entdeckung zahlreicher ecuadorianischer Arten unterstützte.
Vermehrung: Aus Samen; in Kultur vorwiegend durch die vorsichtige Teilung etablierter, vieltriebiger Pflanzenhorste. 
Erstbeschreibung: 1978 von Carlyle A. Luer (ursprünglich als Masdevallia andreettae beschrieben, noch im selben Jahr in die neue Gattung Dracula überführt).
Herkunft / Verbreitung: Westliches Kolumbien bis nordwestliches Ecuador.
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in feuchten Nebel- und Wolkenwäldern der Anden in Höhenlagen von ca. 1.500 bis 2.200 Metern. Sie besiedelt schattige Standorte im tiefen Kronenbereich oder bodennah an bemoosten Baumstämmen, wo eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit und kühle Luftbewegung herrschen.
Beschreibung & Anmerkungen: Dracula andreettae ist eine kleine, horstbildende Orchidee ohne Pseudobulben. Sie bildet aufrechte, ledrige, schmal-elliptische Blätter aus. Die faszinierenden, bis zu 20 cm langen Blüten erscheinen an kriechenden oder nach unten gerichteten Blütenständen. Die gelblich-weißen Kelchblätter (Sepalen) sind weit geöffnet, dicht purpur-braun gefleckt und enden in langen, fadenförmigen Schwänzen. Besonders auffallend sind die keulenförmig verdickten Petalen und die große, weiße, stark runzelige Lippe, die an die Unterseite eines Pilzhutes erinnert.

In der Kultur benötigt diese Hochland-Art zwingend kühle bis maximal intermediäre Bedingungen mit einer spürbaren Nachtabsenkung. Da die Blütenstände fast immer seitlich nach unten oder durch das Substrat wachsen, ist eine Pflege in hängenden Lattenkörben oder offenen Netztöpfen unumgänglich. Das Substrat (bevorzugt reines Sphagnum-Moos) muss konstant feucht gehalten werden und darf nie komplett austrocknen, während eine Luftfeuchtigkeit von über 75–80 % und eine stetige, sanfte Luftzirkulation entscheidend sind.