Name: Tillandsia walteri Mez
Synonyme: Tillandsia herrerae Harms; Tillandsia walteri var. herrerae (Harms) Rauh.
Etymologie: Der Artname walteri ehrt eine Person mit dem Namen Walter; die genaue Widmung wird in der Erstbeschreibung nicht näher erläutert.
Vermehrung: Samen; in Kultur auch durch Ableger (Kindel), die sich nach der Blüte bilden.
Erstbeschreibung: 1906 von Carl Christian Mez beschrieben.
Herkunft / Verbreitung: Ecuador, Peru und Bolivien.
Standort / Habitat:
Epiphytisch, gelegentlich auch saxicol wachsend in Bergregionen der Anden. Die Art kommt in Höhenlagen von etwa 2450 bis 4050 m über dem Meeresspiegel vor und wächst dort in gut belüfteten Habitaten mit hoher Luftfeuchtigkeit, starken Temperaturschwankungen und intensiver, aber gefilterter Sonneneinstrahlung.
Beschreibung & Anmerkungen:
Mittelgroße Tillandsie mit dichter Rosette aus schmalen, grau bis silbrig beschuppten Blättern. Die auffällige Infloreszenz erscheint zentral aus der Rosette und trägt zahlreiche Blüten mit farbigen Hochblättern und violetten Petalen.
Wie viele Hochland-Tillandsien bevorzugt Tillandsia walteri eine sehr gute Luftzirkulation, helles Licht und regelmäßige Feuchtigkeit bei schneller Abtrocknung. Besonders gut eignet sich die Kultur auf Holz oder Kork, wo die Wurzeln frei wachsen können und Staunässe vermieden wird.