Name: Oberonia brachystachys Lindl.
Synonyme: Oberonia recurva Lindl.; Iridorkis brachystachya (Lindl.) Kuntze
Etymologie: Der Gattungsname Oberonia wurde nach dem Feenkönig Oberon aus der europäischen Literatur gebildet; brachystachys bedeutet „kurzährig“ und verweist auf den Blütenstand.
Erstbeschreibung: 1838 durch John Lindley in Sertum Orchidaceum.
Herkunft/Verbreitung: Vom indischen Subkontinent über den östlichen Himalaya und Myanmar bis Thailand und die Malaiische Halbinsel.
Standort/Lebensraum: Epiphytische Miniaturorchidee feuchter tropischer Wälder. Hell bis halbschattig, bei hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung kultivieren. Ein feines, luftiges Substrat oder aufgebundene Kultur eignet sich gut. Intermediär bis warm bei etwa 16–27 °C halten.
Beschreibung und Anmerkungen: Oberonia brachystachys bildet kleine, fächerartige Triebe mit flachen, schwertförmigen Blättern. Die kurzen bis mäßig langen Blütenstände tragen zahlreiche winzige, dicht stehende Blüten. Die feinen Wurzeln regelmäßig befeuchten, anschließend gut belüften und weder vollständig austrocknen noch dauerhaft nass halten.