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Anthurium nutibarense

  • Licht:☀️☀️
  • Temperatur:🌡️🌡️
  • Wasser:💦 💦 💦
  • Ruhephase: nein
  • Duft: Nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
Agotado
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Bei grenzüberschreitender Lieferung findet der Satz des jeweiligen EU-Landes Anwendung.

Plazo de entrega:

DE: 2-3 días laborables (dependiendo de las condiciones meteorológicas)
UE: 3-5 días laborables (dependiendo de las condiciones meteorológicas)

Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Anthurium nutibarense

Name: Anthurium nutibarense Croat & Oberle
Synonyme:
Etymologie: nutibarense = bezieht sich auf den Fundort nahe Nutibara (Gemeinde Frontino) in der Provinz Antioquia, Kolumbien.
Vermehrung: Samen; im gärtnerischen Bereich primär über Stammstecklinge reifer Pflanzen oder Gewebekultur.
Erstbeschreibung: Ursprünglich 2005 durch Thomas B. Croat und Ernst Oberle in der Fachzeitschrift Aroideana (28: 61) publiziert; die Beschreibung wurde später aufgrund formaler Kriterien bezüglich des Holotyps präzisiert.
Herkunft / Verbreitung:  Kolumbien
Standort / Habitat: Terrestrisch wachsend in kühlen, extrem feuchten prämontanen Nebel- und Regenwäldern in Höhenlagen von ca. 950 bis 1.500 Metern. Sie gedeiht vor allem im tiefen Schatten des Unterholzes bei ganzjährig sehr hoher Luftfeuchtigkeit.
Beschreibung & Anmerkungen: Anthurium nutibarense ist eine kompakte, bodenbewohnende Art (bis ca. 40 cm hoch) mit kurzen Internodien. Die Blätter sind pfeil- bis herzförmig (sagittat-ovat), 27 bis 36 cm lang und weisen eine spektakuläre, extrem stark blasig-runzlige (bullate) Oberflächenstruktur auf, die sich mit zunehmendem Alter der Pflanze intensiviert. Die Blattstiele (Petiolen) sind charakteristisch geflügelt-gerippt. Der Blütenstand trägt eine elfenbeinfarbene, leicht rosa angehauchte Spatha und einen schlanken, dunkelgrünen bis braunen Spadix.

In der Kultur benötigt diese seltene Sammlerart kühl-temperierte Bedingungen ohne extreme Sommerhitze. Eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von über 75–80 % sowie ein schattiger Standort sind essenziell, um Blattschäden zu vermeiden. Das Substrat muss hochgradig luftdurchlässig, humusreich und feuchtigkeitsretentiv sein (z. B. eine Mischung aus Perlite, feiner Rinde und Sphagnum-Moos) und darf nie vollständig austrocknen.