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Zootrophion dayanum

  • Licht:
  • Temperatur:
  • Wasser:
  • Ruhephase: kurz
  • Duft: Nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus/Vitrine
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Zootrophion dayanum

Name: Zootrophion dayanum (Rchb.f.) Luer
Synonyme: Masdevallia dayana Rchb.f.; Cryptophoranthus dayanus(Rchb.f.) Rolfe; Cryptophoranthus argus Rchb.f. ex Kraenzl.; Cryptophoranthus beloglottis Schltr.
Etymologie: dayanum= benannt zu Ehren von John Day, einem bedeutenden britischen Orchideensammler und -zeichner des 19. Jahrhunderts.
Vermehrung: Samen; in Kultur durch die vorsichtige Teilung reifer Pflanzen (Abtrennen von Ramicauls mit Rhizomabschnitt).
Erstbeschreibung: Ursprünglich 1880 von Heinrich Gustav Reichenbach als Masdevallia dayanabeschrieben; 1982 von Carlyle A. Luer in die Gattung Zootrophion überführt.
Herkunft / Verbreitung: Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela.
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in sehr feuchten, montanen Nebelwäldern in Höhenlagen von ca. 1.200 bis 2.200 Metern. Sie gedeiht an schattigen Standorten mit konstant hoher Luftfeuchtigkeit und kontinuierlicher Luftbewegung.
Beschreibung & Anmerkungen: Zootrophion dayanum ist eine kleine, horstig wachsende (caespitose) Miniatur-Orchidee. Die aufrechten Ramicauls sind fast vollständig von röhrenförmigen, sich überlappenden Scheiden umhüllt und tragen jeweils ein einzelnes, breit-elliptisches, sehr lederartiges Blatt, das oft eine rötlich-violette Unterseite aufweist. Die Blüten sind fleischig, stark gemustert (oft gelb-grün mit intensiven purpurroten Flecken) und zeigen die für die Gattung charakteristische "Fensterblüte": Die Sepalen sind an der Basis und an den Spitzen miteinander verwachsen, sodass nur zwei seitliche Fensteröffnungen für Bestäuber frei bleiben.

In der Kultur benötigt diese Art temperiert-kühle Bedingungen, dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit und darf niemals ganz austrocknen. Ein schattiger Platz und der Einsatz von salzarmem Wasser (Regen- oder Osmosewasser) sind ideal.