Name: Trichoglottis pusilla (Teijsm. & Binn.) Rchb.f.
Synonyme: Vanda pusilla Teijsm. & Binn.; Trichoglottis cochlearis Rchb.f.
Etymologie: Trichoglottis verbindet griechische Wörter für „Haar“ und „Zunge“ und verweist auf die behaarte Lippe; pusilla bedeutet „sehr klein“.
Herkunft/Verbreitung: Indonesien, insbesondere Java und Sumatra.
Standort/Lebensraum: Monopodialer Epiphyt feuchter Bergwälder. Halbschattig, intermediär bei etwa 15–25 °C und mit hoher Luftfeuchtigkeit kultivieren. Aufgebundene Kultur oder ein sehr luftiger Kleintopf eignen sich gut; die Wurzeln regelmäßig befeuchten und danach belüften.
Beschreibung und Anmerkungen: Trichoglottis pusilla bleibt kompakt und besitzt zweizeilig angeordnete, feste Blätter. Die im Verhältnis zur Pflanze auffälligen Blüten sind cremefarben bis gelblich und purpurbraun gezeichnet; die fleischige Lippe trägt die gattungstypische Behaarung. Längeres vollständiges Austrocknen vermeiden.