Name: Lycaste luminosa Oakeley
Etymologie: Der Gattungsname Lycaste bezieht sich auf Lykaste, eine Gestalt der griechischen Mythologie. Das lateinische Artepitheton luminosa bedeutet „leuchtend“ oder „lichtvoll“ und verweist auf die auffällige, helle Wirkung der Blüten.
Erstbeschreibung: Die Art wurde von Henry Oakeley beschrieben.
Herkunft/Verbreitung: Südamerika, aus dem Andenraum.
Standort/Lebensraum: Die Art wächst unter feuchten, montanen Bedingungen mit gefiltertem Licht, hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung. Für die Kultur empfehlen wir kühl-temperierte bis temperierte Bedingungen von etwa 15–24 °C am Tag und 9–16 °C in der Nacht. Das Substrat sollte während des aktiven Wachstums gleichmäßig leicht feucht bleiben, ohne dauerhaft nass zu sein.
Beschreibung und Anmerkungen: Lycaste luminosa bildet kräftige Pseudobulben mit großen, deutlich gefalteten Blättern. Die Blüten entstehen einzeln an der Basis der Pseudobulben und zeigen den für diese Gruppe charakteristischen substanzreichen Aufbau mit breiten Sepalen und einer markanten Lippe. Während neuer Triebe und Wurzeln regelmäßig mit möglichst weichem Wasser gießen und das Substrat gleichmäßig leicht feucht halten. Nach dem Ausreifen der Pseudobulben die Wassermenge etwas reduzieren, die Pflanze jedoch nicht über längere Zeit vollständig austrocknen lassen. Eine Luftfeuchtigkeit von etwa 65–85 % und gute Luftbewegung sind günstig. Wir empfehlen ein lockeres, luftiges und leicht feuchtigkeitsspeicherndes Orchideensubstrat.