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Lepanthes equus-frisiae OP in vitro

Bereits ausgewachsene In-vitro-Pflanzen

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Lepanthes equus-frisiae OP in vitro

Name: Lepanthes equus-frisiae Luer & R.Escobar
Etymologie: equus-frisiae = spanisch „caballo de frisa“ (Friesischer Reiter / Spanischer Reiter), ein militärisches Hindernis aus gekreuzten Holzpfählen; der Name bezieht sich auf die Eigentümlichkeit der dicht gekreuzten, stachligen Strukturen oder Anhängsel an der Blütenlippe.
Vermehrung: In-vitro-Gewebekultur (Samen); steril im Nährmedium kultiviert. Regelfall: 4 Sämlinge pro Flasche (Orchipack).
Erstbeschreibung: 1994 durch Carlyle August Luer und Rodrigo Escobar.
Herkunft / Verbreitung: Endemisch in Kolumbien (Departamento de Antioquia).
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in feuchten Bergnebelwäldern der Oskordillere in Höhenlagen um 2000–2400 Metern. Benötigt nach dem Ausflaschen kühle bis temperierte Bedingungen, schattige bis halbschattige Lichtverhältnisse (keine direkte Sonne), eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von 75–85 % sowie eine kontinuierliche, sanfte Luftzirkulation.
Beschreibung & Anmerkungen: Lepanthes equus-frisiae ist eine faszinierende und seltene Miniatur-Orchidee für Liebhaber botanischer Raritäten. Die Art zeichnet sich durch zarte, elliptische Blätter aus, auf deren Oberseite Nadel- oder fadenfeine Blütenstände erscheinen. Die filigranen, mehrfarbigen Blüten zeigen ein komplexes Zusammenspiel aus gelblichen bis transluzenten Sepalen und leuchtend rot-orange akzentuierten Petalen. Das herausragende botanische Kennzeichen ist die außergewöhnlich geformte, mikroskopisch fein strukturierte Lippe. Durch ihre Herkunft aus kühlen, feuchten Nebelwäldern eignet sich diese Art hervorragend für die Kultur in spezialisierten Terrarien, Vitrinen oder Flaschengärten.
Kulturhinweis für den Verkauf (Orchipack): Die Jungpflanzen befinden sich in einem sterilen, geschlossenen Glas auf einem agarbasierten Nährboden. Das System ist vollkommen autark, solange das Gefäß versiegelt bleibt. Nach dem Erreichen einer adäquaten Größe werden die Pflanzen vorsichtig entnommen, die Agarreste gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und die Sämlinge in feinste Pinienrinde oder lebendes Sphagnum-Moos (vorzugsweise in einem geschlossenen Terrarium) pikiert.