Name: Gastrochilus calceolaris (Buch.-Ham. ex Sm.) D.Don
Synonyme: Aerides calceolaris Buch.-Ham. ex Sm.; Saccolabium calceolare (Buch.-Ham. ex Sm.) Lindl.
Etymologie: Der Gattungsname verbindet griechische Wörter für „Bauch“ und „Lippe“ und beschreibt die sackartige Blütenlippe. Das Epitheton calceolaris bedeutet „schuhförmig“ und verweist ebenfalls auf diese charakteristische Form.
Erstbeschreibung: David Don stellte die Art 1825 in die Gattung Gastrochilus.
Herkunft/Verbreitung: Süd- und Südostasien, vom Himalayaraum über Südchina und Indochina bis in Teile des Malaiischen Archipels.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch in feuchten Wäldern der unteren bis montanen Lagen, häufig zwischen etwa 900 und 2.300 m. Die Art bevorzugt helles, gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und intermediäre Temperaturen von ungefähr 15–25 °C.
Beschreibung und Anmerkungen: Gastrochilus calceolaris wächst monopodial und trägt zweizeilig angeordnete, fleischige Blätter. Kurze, doldenartige Blütenstände erscheinen aus den Blattachseln und tragen mehrere gelblich-grüne, rotbraun gefleckte Blüten. Die weiße, gefranste Lippe besitzt eine auffällige gelbe, schuhförmige Höhlung. Aufgebundene Kultur oder ein kleiner Korb mit sehr luftigem Substrat eignet sich besonders gut. Wir wässern regelmäßig, lassen die Wurzeln danach aber rasch abtrocknen und sorgen für gute Luftbewegung.