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Dracula wallisii OP in vitro

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Dracula wallisii OP in vitro

Name: Dracula wallisii (Rchb.f.) Luer
Synonyme: Masdevallia wallisii Rchb.f.
Etymologie: wallisii = benannt zu Ehren von Gustav Wallis, einem bedeutenden deutschen Pflanzensammler des 19. Jahrhunderts, der die Art entdeckte.
Vermehrung: Aus Samen; 
Erstbeschreibung: 1875 von Heinrich Gustav Reichenbach (Rchb.f.) als Masdevallia wallisii beschrieben; 1978 von Carlyle A. Luer in die Gattung Dracula überführt.
Herkunft / Verbreitung: Kolumbien (Zentral-Anden).
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in feuchten montanen Nebel- und Wolkenwäldern in Höhenlagen von ca. 1.600 bis 2.600 Metern. Sie besiedelt tief schattige, permanent feuchte Bereiche an bemoosten Baumstämmen im kühlen Mikroklima.
Beschreibung & Anmerkungen: Dracula wallisii ist eine mittelgroße bis große, horstbildende Art ohne Pseudobulben, die aufrechte, kräftig-ledrige, schmal-elliptische Blätter ausbildet. Die großen, spektakulären Blüten erscheinen an kriechenden oder nach unten gerichteten Blütenständen. Die Kelchblätter (Sepalen) sind weit ausgebreitet, außen weißlich bis gelblich und innen dicht mit rötlich-braunen bis dunkelpurpurnen Flecken sowie feinen Haaren besetzt. Sie enden in sehr langen, dunklen, fadenförmigen Schwänzen. Im Zentrum bildet die große, weiße, stark runzelige Lippe (Epichil) einen markanten, pilzhutartigen Kontrast.

In der Kultur benötigt diese Hochland-Art konstant kühle Bedingungen mit einer ausgeprägten Nachtabsenkung; Sommerhitze wird schlecht vertragen. Da die Blütenstände strikt nach unten wachsen, ist eine Pflege in hängenden Lattenkörben oder offenen Netztöpfen unumgänglich. Das Substrat (bevorzugt reines Sphagnum-Moos) muss konstant feucht gehalten werden und darf nie komplett austrocknen. Eine Luftfeuchtigkeit von über 75–80 % sowie eine stetige, sanfte Luftzirkulation sind essenziell.