Name: Ceratostema gualaquizensis
Herkunft: Andenregion bei Gualaquiza, Südost-Ecuador
Vermehrung: Durch Teilung oder Aussaat
Erstbeschreibung: 2024 von M. Jiménez & H. Garzón-Suárez
Beschreibung:
Ceratostema gualaquizensis ist eine botanische Neuheit aus den feuchten Bergwäldern Ecuadors. Die Pflanze wächst kompakt und leicht überhängend als epiphytischer Strauch und trägt glänzende, ledrige Blätter mit auffällig zurückgerollten Blatträndern – ein detailreiches Merkmal, das sofort ins Auge fällt.
Das Highlight dieser Art sind die auffälligen, röhrenförmigen Blüten in kräftigem Magenta mit dunkler gefärbten Spitzen. Sie erscheinen einzeln aus den Blattachseln und bringen nicht nur intensive Farbe, sondern auch eine elegante, fast exotisch wirkende Form in jede Sammlung. Diese Art ist ein Paradebeispiel für die Vielfalt der ecuadorianischen Flora und ein echter Geheimtipp für Pflanzenliebhaber, die das Besondere suchen.
Pflegehinweise:
Ceratostema gualaquizensis gedeiht am besten in kühlen bis gemäßigten Temperaturen zwischen 14 °C und 24 °C. Sie bevorzugt einen hellen Standort mit gefiltertem Licht, wie man es aus Nebelwaldverhältnissen kennt. Das Substrat sollte locker und gut drainiert sein – ideal ist eine Mischung aus feiner Rinde, etwas Sphagnum und Perlit. Die Wurzeln sollten gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne Staunässe. Eine hohe Luftfeuchtigkeit (70–85 %) sowie gute Luftzirkulation fördern ein gesundes Wachstum.
Besonderheit:
Diese erst kürzlich beschriebene Art begeistert mit ihrem kompakten Wuchs, den samtigen Blättern und leuchtenden Blüten. Ceratostema gualaquizensis ist ideal für die Kultur in Vitrinen, Terrarien oder hängenden Gefäßen geeignet. Eine außergewöhnliche und rare Pflanze für Sammler, die eine neue Dimension botanischer Eleganz suchen.