Name: Phragmipedium Predator × Phragmipedium Peruflora's Cirila Alca
Etymologie: Phragmipedium (vom griechischen
phragma = Trennwand/Zaun und
pedilon = Schuh/Sandalen, bezieht sich auf die dreizellige Scheidewand des Fruchtknotens und die pantoffelförmige Lippe);
Predator (Registrierungsname dieser Hybride, verweist symbolisch auf die imposante, dynamische Blütensilhouette);
Peruflora's Cirila Alca (Registrierungsname dieser Hybride, gewidmet Cirila Alca vom peruanischen Orchideenbetrieb Peruflora).
Vermehrung: In-vitro-Gewebekultur (Samen); steril im Nährmedium kultiviert. Regelfall: 4 Sämlinge pro Flasche (Orchipack).
Herkunft / Verbreitung: Kultivar. Die in den Elternhybriden vertretenen Stammarten (wie
Phragmipedium sargentianum,
P. lindleyanum,
P. kovachii und
P. dalessandroi) stammen aus den feuchten Bergwäldern und Flusstälern Meso- und Südamerikas.
Standort / Habitat: Terrestriell bis lithophytisch. Benötigt nach dem Ausflaschen temperierte bis warm-temperierte Bedingungen, einen hellen Standort mit viel indirektem Licht (keine direkte, pralle Mittagssonne), eine hohe Luftfeuchtigkeit von ca. 70–85 % sowie eine kontinuierliche, sanfte Luftzirkulation. Das Substrat sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne dass schädliche Staunässe entsteht.
Beschreibung & Anmerkungen: Diese hochinteressante Kreuzung kombiniert die imposante Blütengröße und die kräftigen, dunkleren Farbtöne von
Phragmipedium Predator mit der intensiven Magentafärbung und den breiten Blütensegmenten von
Phragmipedium Peruflora's Cirila Alca (einer geschätzten Primärkreuzung aus
P. kovachii und
P. dalessandroi). Die Sämlinge versprechen wüchsige, vitale Pflanzen mit spektakulären, großformatigen Blüten. Farbgenetisch lässt die Nachkommenschaft ein faszinierendes Spektrum erwarten, das von tiefen Beeren- und Magentatönen bis hin zu warmen Rötlich-Braun-Schattierungen reicht, ergänzt durch eine wachsartige Blütensubstanz und elegant geformte Petalen. Nach dem Ausflaschen entwickeln sich die Jungpflanzen hervorragend in Töpfen mit einem feuchtigkeitsbewahrenden Substratgemisch aus feiner Pinienrinde, Sphagnum-Moos und Bims.
Kulturhinweis für den Verkauf (Orchipack): Die Jungpflanzen befinden sich in einem sterilen, geschlossenen Glas auf einem agarbasierten Nährboden. Das System ist vollkommen autark, solange das Gefäß versiegelt bleibt. Nach dem Erreichen einer adäquaten Größe werden die Pflanzen vorsichtig entnommen, die Agarreste gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und die Sämlinge in feinste Pinienrinde oder lebendes Sphagnum-Moos pikiert.