Name: Paphinia hirtzii
Etymologie: Der Gattungsname Paphinia nimmt Bezug auf Paphia, einen Beinamen der Aphrodite, und damit auf Paphos auf Zypern. Das Artepitheton hirtzii ist ein Ehrenname und würdigt den Orchideenforscher Alexander Hirtz.
Herkunft/Verbreitung: Ecuador.
Standort/Lebensraum: Die Art wächst epiphytisch in feuchten tropischen bis montanen Wäldern. Wir empfehlen halbschattiges bis helles, gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit und gute Luftbewegung. Warm-temperierte Bedingungen von ungefähr 17–27 °C am Tag und 13–20 °C in der Nacht sind günstig. Während des Wachstums sollte das Substrat gleichmäßig leicht feucht bleiben, jedoch gut belüftet sein.
Beschreibung und Anmerkungen: Paphinia hirtzii bildet kompakte Pseudobulben mit gefalteten Blättern und entwickelt eindrucksvolle, häufig nach unten gerichtete Blütenstände. Die großen, auffällig gezeichneten Blüten gehören zu den besonderen Merkmalen der Gattung. Wir kultivieren die Art in einem luftigen, zugleich leicht feuchtigkeitsspeichernden Orchideensubstrat und verwenden möglichst weiches Wasser. Wegen der hängenden Blütenstände eignet sich ein Ampeltopf besonders gut. Während des aktiven Wachstums gießen und düngen wir regelmäßig; nach Ausreifen der Triebe wird etwas sparsamer gegossen.