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Lepanthes ophioglossa OP in vitro

Bereits ausgewachsene In-vitro-Pflanzen

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Lepanthes ophioglossa OP in vitro

Name: Lepanthes ophioglossa Luer
Synonyme: Lepanthes drymocharis Luer & Hirtz
Etymologie: ophioglossa = natternzüngig (Schlangenzunge) — bezieht sich auf das charakteristisch tief gespaltene bzw. gegabelte Ende der zweilippigen Blütenstruktur (synsepalum).
Vermehrung: Samen; in Kultur gelegentlich durch das sehr vorsichtige Teilen etablierter, vieltriebiger Pflanzenhorste.
Erstbeschreibung: 1983 durch den US-amerikanischen Botaniker Carlyle A. Luer in Phytologia (54(5): 358).
Herkunft / Verbreitung: Ecuador und Kolumbien.
Standort / Habitat:
Epiphytisch wachsend in feuchten montanen Bergnebelwäldern der Anden in Höhenlagen von ca. 1.500 bis 2.300 Metern. Sie besiedelt dort schattige, permanent luftfeuchte Bereiche auf moosbedeckter Rinde an Baumstämmen und Ästen im kühl-temperierten bis kühlen Mikroklima.
Beschreibung & Anmerkungen:
Lepanthes ophioglossa ist eine filigrane Miniatur-Orchidee mit aufrechten, schlanken Trieben (ramicauls), die von 4 bis 6 fein bewimperten, lepanthiformen Scheiden umhüllt sind. Jedes Triebende trägt ein einzelnes, aufrechtes, ledriges Blatt von elliptischer Form. Der feine, locker im Zickzack verlaufende (flexuose) Blütenstand überragt das kleine Blatt meist deutlich und bringt nacheinander markante Blüten hervor. Die Blüte besitzt ein breites, minimal konkaves oberes Kelchblatt (dorsales Sepalum), das in einem dünnen, zurückgebogenen Schwänzchen endet, während die seitlichen Kelchblätter zu einer länglichen, gegabelten Struktur verwachsen sind – was ihr das namensgebende, schlangenzungenartige Aussehen verleiht.

In der Kultur benötigt diese Hochland-Art konstant kühle Bedingungen mit einer spürbaren Nachtabsenkung; stehende Sommerhitze wird schlecht vertragen. Da sie über keine Pseudobulben verfügt, darf das Wurzelwerk niemals vollständig austrocknen. Die Art lässt sich hervorragend in gut belüfteten, kühleren Orchideen-Vitrinen und Terrarien pflegen. Sie gedeiht am besten aufgebunden auf Kork mit einer permanent feuchten Unterlage aus feinem Sphagnum-Moos bei einer konstant hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 % und einer kontinuierlichen, sanften Luftzirkulation.