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Lepanthes medusa OP in vitro

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Lepanthes medusa OP in vitro

Name: Lepanthes medusa Luer & R.Escobar
Etymologie: medusa = benannt nach Medusa, der Figur aus der griechischen Mythologie mit Schlangenhaaren — bezieht sich auf das wilde, krause und ineinander verschlungene Aussehen der dichten Pflanzenhorste oder die intensiv verzweigten, fadenförmigen Strukturen der Blütenteile.
Vermehrung: Aus Samen;
Erstbeschreibung: 1984 durch den US-amerikanischen Botaniker Carlyle A. Luer und Rodrigo Escobar in American Orchid Society Bulletin (53: 1162).
Herkunft / Verbreitung: Kolumbien.
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in kühlen, feuchten montanen Nebel- und Wolkenwäldern der Anden in Höhenlagen von ca. 2.200 bis 2.600 Metern. Sie besiedelt dort tief schattige, permanent feuchte und moosreiche Bereiche an Ästen und Baumstämmen im kühlen Mikroklima des Unterholzes.
Beschreibung & Anmerkungen: Lepanthes medusa ist eine außergewöhnliche, dichte Horste bildende Miniatur-Orchidee mit aufrechten bis leicht überhängenden, dünnen Trieben, die von den gattungstypischen lepanthiformen Scheiden umhüllt sind. Jedes Triebende trägt ein einzelnes, aufrechtes, ledriges Blatt, das schmal eiförmig-elliptisch geformt ist. Die Blüten erscheinen sukzessive an feinen Blütenständen auf der Blattrückseite. Sie zeichnen sich durch eine bemerkenswert komplexe, bizarre Struktur aus: Die feinen, stark modifizierten und oft wild verzweigten Petalen sowie die markant geformte Lippe in intensiven Rot-, Purpur- und Gelbtönen verleihen der winzigen Blüte ein faszinierendes, fast außerirdisches Aussehen.

In der Kultur benötigt diese sensible Hochland-Rarität konstant kühle Bedingungen mit einer ausgeprägten Nachtabsenkung; anhaltende Sommerhitze wird schlecht vertragen. Da sie keine Pseudobulben besitzt, darf das Substrat niemals vollständig austrocknen. Die Pflege gelingt am besten aufgebunden auf Kork mit einer feuchten Unterlage aus Sphagnum-Moos oder in winzigen Netztöpfen bei einer konstant hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 % und einer kontinuierlichen, sanften Luftzirkulation.