Name: Dendrobium subuliferum × Dendrobium vexillarius
Etymologie: Dendrobium (vom griechischen
dendron = Baum und
bios = Leben, bezieht sich auf die epiphytische Lebensweise auf Bäumen);
Michel Vallee (Registrierungsname dieser Hybride);
subuliferum = pfriementragend (lateinisch
subula = Pfriem/Aahle und
-fer = tragend, verweist auf die pfriemlich zugespitzten Blätter);
vexillarius = Fahnenträger (lateinisch
vexillum = Fahne/Banner, bezieht sich auf die auffällige, leuchtende Blütenform).
Herkunft / Verbreitung: Kultivar. Die beteiligten Elternarten stammen aus den kühlen, feuchten Hochland-Nebelwäldern von Papua-Neuguinea (Sektion
Oxyglossum).
Standort / Habitat: Epiphytisch. Benötigt nach dem Ausflaschen kühle bis temperierte Bedingungen, halbschattige bis hell-indirekte Lichtverhältnisse (keine direkte, pralle Sonne), eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von ca. 75–85 % sowie eine kontinuierliche, sanfte Luftzirkulation.
Beschreibung & Anmerkungen: Diese herausragende Registrierung (
Dendrobium Michel Vallee) vereint zwei der spektakulärsten Miniatur-Arten der Sektion
Oxyglossum. Der Elter
Dendrobium subuliferum bringt seine feine, grasartige Wuchsform und leuchtend weiße bis cremefarbene, extrem langlebige Blüten mit dunklerem Zentrum ein.
Dendrobium vexillarius steuert eine etwas kräftigere Wuchsstruktur sowie intensiv leuchtende Farbtöne (von leuchtendem Rot, Rosa bis hin zu Gelb- und Orangetönen) und eine imposante Blütengröße im Verhältnis zur Pflanze bei. Die Sämlinge versprechen hochdekorative Zwergpflanzen mit dichtem Wuchs und wachsartigen, monatelang haltbaren Blüten. Aufgrund der hohen Ansprüche an eine gleichbleibende Feuchtigkeit und kühle Temperaturen eignet sich diese Kreuzung nach dem Auspflanzen perfekt für die Kultur in Vitrinen, Terrarien oder aufgebunden auf Kork mit feuchtem Sphagnum-Moos.