Name: Cycnoches herrenhusanum Jenny & G.A.Romero
Etymologie: Der Gattungsname Cycnoches setzt sich aus den griechischen Wörtern für „Schwan“ und „Hals“ zusammen und verweist auf die Form der männlichen Blütensäule. Das Artepitheton nimmt Bezug auf Herrenhausen in Hannover, wo die Art erstmals in Kultur blühte.
Erstbeschreibung: 1991 durch Rudolf Jenny und Gustavo A. Romero.
Herkunft/Verbreitung: Kolumbien und Ecuador.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch in warmen, sehr feuchten Tieflandwäldern der pazifischen Region, etwa 200 m hoch. Während des Wachstums bevorzugt die Art ungefähr 20–30 °C, hohe Luftfeuchtigkeit, helles gefiltertes Licht und kräftige Luftbewegung.
Beschreibung und Anmerkungen: Die Pflanze bildet kräftige, laubabwerfende Pseudobulben und getrenntgeschlechtliche Blüten. Während des aktiven Wachstums reichlich gießen und düngen. Sobald die Blätter nach der Blüte einziehen, die Wassergaben stark reduzieren. Erst mit einem neuen Trieb und sichtbar wachsenden Wurzeln wieder regelmäßig wässern.