Name: Ceratostema ingridportillae A.Doucette, H.Medina & J.Portilla
Etymologie: ingridportillae = Benannt zu Ehren von Ingrid Portilla, Vizepräsidentin von Ecuagenera.
Vermehrung: Stecklinge (Kopf- oder Stammstecklinge); Aussaat.
Erstbeschreibung: 2025 von Alfonso Doucette, Hugo Medina und José Portilla im Journal Andreettana Tropical Andes Biodiversity and Conservation (1(2): 5).
Herkunft / Verbreitung: Ecuador (Morona Santiago).
Standort / Habitat: Epiphytisch oder halb-epiphytisch wachsend in feuchten Bergnebelwäldern der östlichen Andenhänge Ecuadors in Höhenlagen um ca. 1.100 Metern. Sie gedeiht an schattigen bis halbschattigen Standorten im Unterholz bei konstant hoher Luftfeuchtigkeit und stetiger Luftbewegung.
Beschreibung & Anmerkungen: Ceratostema ingridportillae ist eine eindrucksvolle, neotropische Strauchpflanze aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie bildet Triebe mit dicken, fleischigen, ovalen bis lanzettlichen Blättern von sattgrüner Farbe. Die Röhrenblüten zeichnen sich durch eine wachsartige, leuchtend rote bis scharlachrote Färbung aus und laufen in spitzen Zipfeln aus, aus denen die dunklen Staubbeutel herausragen.
In der Kultur benötigt diese andine Rarität intermediäre bis warme Bedingungen bei hoher Luftfeuchtigkeit (über 70–80 %). Der Standort sollte hell, jedoch vor praller Mittagssonne geschützt gewählt werden. Als Substrat eignet sich ein extrem feines, luftiges und humoses Gemisch (z. B. feines Sphagnum-Moos kombiniert mit Pinienrinde und Perlit), das konstant leicht feucht gehalten werden muss. Eine vollständige Austrocknung des Ballens sowie die Verwendung von kalkhaltigem Wasser sind unbedingt zu vermeiden.