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Ceratochilus biglandulosus OP in vitro

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Ceratochilus biglandulosus OP in vitro

Name: Ceratochilus biglandulosus Blume
Synonyme: Trichoglottis biglandulosa (Blume) Rchb.f.
Etymologie: Ceratochilus (vom griechischen keras = Horn und cheilos = Lippe, bezieht sich auf die hornartigen Auswüchse der Blütenlippe); biglandulosus = mit zwei Drüsen versehen (lateinisch bi- = zwei und glandulosus = drüsig, verweist auf zwei drüsenartige Strukturen an der Lippe).
Vermehrung: In-vitro-Gewebekultur (Samen); steril im Nährmedium kultiviert. Regelfall: 4 Sämlinge pro Flasche (Orchipack).
Erstbeschreibung: 1825 durch Carl Ludwig von Blume.
Herkunft / Verbreitung: Indonesien (endemisch auf der Insel Java).
Standort / Habitat: Epiphytisch wachsend in kühlen, sehr feuchten Bergnebelwäldern auf Moosstämmen und ästen in Höhenlagen von ca. 1000 bis 2000 Metern. Benötigt nach dem Ausflaschen kühle bis warm-temperierte Bedingungen, halbschattige bis hell-indirekte Lichtverhältnisse (keine pralle Sonne), eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit von 75–85 % sowie eine kontinuierliche, sanfte Luftzirkulation.
Beschreibung & Anmerkungen: Ceratochilus biglandulosus ist eine außergewöhnliche, monopodiale Miniatur-Orchidee von hohem Seltenheits- und Sammlerwert. Die Pflanze wächst sehr kompakt und bringt im Verhältnis zur zierlichen Pflanzengröße erstaunlich große, wachsartige Einzelblüten hervor. Die Blüten sind schneeweiß mit einer charakteristischen, dickfleischigen Lippe, die feine gelbe bis grünliche Akzente und zwei auffällige drüsige Höcker aufweist. Aufgrund der Herkunft aus feuchten Bergwäldern sind die Sämlinge nach dem Auspflanzen empfindlich gegenüber Austrocknung und stehender Hitze. Sie eignen sich hervorragend für die Kultur in Terrarien, Vitrinen oder aufgebunden auf Farnwurzel/Kork mit einer feuchten Moosunterlage.
Kulturhinweis für den Verkauf (Orchipack): Die Jungpflanzen befinden sich in einem sterilen, geschlossenen Glas auf einem agarbasierten Nährboden. Das System ist vollkommen autark, solange das Gefäß versiegelt bleibt. Nach dem Erreichen einer adäquaten Größe werden die Pflanzen vorsichtig entnommen, die Agarreste gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und die Sämlinge in feinste Pinienrinde oder lebendes Sphagnum-Moos (vorzugsweise in einem geschlossenen Terrarium) pikiert.