Name: Cattleya Valda × Laelia briegeri
Etymologie: Cattleya (benannt zu Ehren des britischen Orchideensammlers William Cattley);
Valda (Registrierungsname der hybriden
Cattleya-Kreuzung);
Laelia (nach der römischen Vestalin Laelia benannt);
briegeri (benannt zu Ehren des deutsch-brasilianischen Botanikers und Genetikers Friedrich Gustav Brieger).
Herkunft / Verbreitung: Kultivar. Die beteiligten Elternarten und Vorfahren stammen primär aus den neotropischen Regionen Südamerikas (insbesondere aus den bergigen Fels- und Waldregionen Brasiliens).
Standort / Habitat: Epiphytisch bis lithophytisch. Benötigt nach dem Ausflaschen temperierte bis warme Bedingungen, einen sehr hellen Standort mit reichlich indirektem Licht (vor praller Mittagssonne schützen), eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60–80 % sowie eine kontinuierliche, gute Luftzirkulation.
Beschreibung & Anmerkungen: Diese reizvolle Kreuzung kombiniert die großblütige Eleganz und Substanz der klassischen Hybride
Cattleya Valda mit den hervorragenden Eigenschaften der rupicolen (felsbewohnenden) brasilianischen Art
Laelia briegeri (syn.
Cattleya briegeri).
Laelia briegeri vererbt ihre kompakte, standfeste Wuchsform, leuchtend gelbe Blütenfarben sowie eine bemerkenswerte Festigkeit der Blütengewebe.
Cattleya Valda steuert wiederum Fülle, voluminösere Blütenformen und ein breites Farbspektrum bei. Die Sämlinge versprechen kompakte bis mittelgroße Pflanzen, die reichblütige Infloreszenzen mit langlebigen, wachsig festen Blüten in warmen Gelb-, Orange- oder Pastelltönen erwarten lassen. Sie eignen sich nach dem Ausflaschen hervorragend für die Kultur in kleinen Töpfen mit sehr luftigem, schnell abtrocknendem Rindensubstrat.