Name: Begonia bowerae Ziesenh.
Etymologie:
Der Gattungsname Begonia ehrt Michel Bégon (1638–1710), französischer Botaniker und Förderer der Botanik. Das Artepitheton bowerae ehrt Constance Bower, eine engagierte Begonienliebhaberin.
Synonyme:
Begonia bowerae var. major Ziesenh. (1973)
Begonia bowerae var. nigramarga Ziesenh. (1973)
Begonia bowerae var. roseflora Ziesenh. (1973)
Vermehrung:
Vegetativ durch Rhizomteilung sowie Blatt- und Triebstecklinge. Auch die Vermehrung über Samen ist möglich.
Erstbeschreibung:
1950 von Rudolf Christian Ziesenhenne in Begonian 17: 78 als Begonia bowerae veröffentlicht.
Herkunft / Verbreitung:
Die Art stammt aus Mexiko, insbesondere aus den Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas.
Standort / Habitat:
Begonia bowerae ist eine rhizombildende, ausdauernde Pflanze feuchter tropischer Lebensräume. Sie wächst bevorzugt an schattigen, humusreichen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit und diffusem Licht.
Beschreibung & Anmerkungen:
Begonia bowerae ist eine kompakt wachsende, rhizombildende Begonie mit kleinen, herzförmigen Blättern. Die Blattspreiten zeigen eine leuchtend grüne Grundfarbe mit dunkelgrünen bis nahezu schwarzen, strahlenförmig verlaufenden Zeichnungen entlang der Hauptadern. Die fein behaarten Blattränder und Blattstiele verstärken den charakteristischen, sehr dekorativen Erscheinungseindruck.
In Kultur bevorzugt die Art einen warmen, luftfeuchten Standort mit hellem, indirektem Licht und guter Luftzirkulation. Das Substrat sollte locker, humos und gut drainiert sein. Gleichmäßige Feuchtigkeit während des Wachstums fördert eine kräftige Entwicklung, während Staunässe vermieden werden sollte.