Name: Oncidium tipuloides Rchb. f.
Synonyme: Oncidium ototmeton Kraenzl.; Odontoglossum tipuloides (Rchb. f.) Dalström & W. E. Higgins
Etymologie: Der Gattungsname Oncidium verweist auf eine schwielenartige Erhebung der Lippe; tipuloides bedeutet „schnakenähnlich“ und beschreibt die zierliche Wirkung der Blüten.
Erstbeschreibung: 1852 durch Heinrich Gustav Reichenbach.
Herkunft/Verbreitung: Ecuador, Peru und Bolivien.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch in feuchten Bergwäldern mittlerer Höhenlagen. Kühl bis intermediär bei etwa 13–24 °C, hell bis halbschattig und mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie guter Luftbewegung kultivieren.
Beschreibung und Anmerkungen: Eine mittelgroße Orchidee mit seitlich abgeflachten Pseudobulben, jeweils einem länglich-lanzettlichen Blatt und verzweigten Blütenständen mit zahlreichen zierlichen Blüten. Feine bis mittlere Rinde verwenden, gleichmäßig feucht halten und Staunässe vermeiden.