Name: Holcoglossum subulifolium (Rchb.f.) Christenson
Synonyme: Vanda subulifolia Rchb.f.; Paraholcoglossum subulifolium (Rchb.f.) Y.N.Chen, S.C.Chen & K.Y.Lang
Etymologie: Der Gattungsname Holcoglossum verbindet griechische Wörter für „Riemen“ und „Zunge“ und verweist auf die Form der Lippe. Das Epitheton subulifolium bedeutet „ahlenblättrig“ und beschreibt die schmalen, nadelartigen Blätter.
Erstbeschreibung: Heinrich Gustav Reichenbach beschrieb die Art 1886 als Vanda subulifolia; Eric A. Christenson stellte sie 1987 in die Gattung Holcoglossum.
Herkunft/Verbreitung: Vietnam und Südchina.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch in luftfeuchten Wäldern. Geeignet sind intermediäre Temperaturen von ungefähr 15–25 °C, helles gefiltertes Licht, 60–80 % Luftfeuchtigkeit und gute Luftbewegung.
Beschreibung und Anmerkungen: Holcoglossum subulifolium bleibt kompakt und trägt schmale, sukkulente Blätter. Die hellen, elegant geformten Blüten erscheinen an kurzen Blütenständen. Aufgebundene Kultur oder ein kleines Körbchen mit sehr grobem Substrat eignet sich gut. Wir wässern regelmäßig, lassen die Wurzeln danach jedoch leicht antrocknen und vermeiden Staunässe.