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Phalaenopsis pulcherrima var. marmorata OP in vitro

OrchiPack

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Phalaenopsis pulcherrima var. marmorata OP in vitro

Name: Phalaenopsis pulcherrima var. marmorata (O'Brien) O.Gruss & Roeth
Synonyme: Doritis pulcherrima var. marmorata O'Brien
Etymologie: Phalaenopsis = nachtfalterähnlich (griechisch phalaina = Nachtfalter, opsis = Aussehen); pulcherrima = die Schönste (lateinisch); marmorata = marmoriert — bezieht sich auf die charakteristisch gefleckte oder gemusterte Blattzeichnung.

Erstbeschreibung: Ursprünglich 1883 von James O'Brien als Varietät unter Doritis beschrieben; später von Olaf Gruss und Jürgen Roeth in die Gattung Phalaenopsis umkombiniert.
Herkunft / Verbreitung: Südostasien 
Standort / Habitat: Terrestrisch oder lithophytisch wachsend in sandigen Böden, humusgefüllten Felsspalten und lichten Wäldern von der Küste bis in niedrigere Höhenlagen. Die Art bevorzugt sehr helle, feuchtwarme Standorte mit deutlichen saisonalen Unterschieden.
Beschreibung & Anmerkungen: Phalaenopsis pulcherrima var. marmorata unterscheidet sich von der Stammform vor allem durch ihr hochdekoratives Laub. Die dicken, lederrigen, zweizeilig angeordneten Blätter weisen eine auffällige, dunkelgrün auf hellgrünem Grund marmorierte Musterung auf. Der straff aufrechte, oft verzweigte Blütenstand bringt nacheinander zahlreiche, langlebige Blüten in rosa bis intensiv violett-purpurnen Farbtönen hervor. Die dreilappige Lippe ist steil nach oben gerichtet und besitzt eine spitze, pfeilförmige Seitenlappen-Struktur.

In der Kultur ist diese Varietät robuster und lichtbedürftiger als die meisten großblütigen Phalaenopsis-Hybriden. Sie verträgt sehr viel Helligkeit (gefilterte Sonne) und benötigt ganzjährig warme bis heiße Bedingungen. Als Substrat eignet sich eine luftige Mischung aus mittlerer Pinienrinde und etwas Sphagnum-Moos oder Blähton. Während der Wachstumsphase im Sommer sollte regelmäßig gegossen werden; im Winter ist das Substrat nach dem Abblühen etwas trockener zu halten, jedoch ohne die Pflanze komplett austrocknen zu lassen.

In-vitro-Kultur: Sie erhalten eine Flasche mit 4 Jungpflanzen. Die Pflanzen sind in der Regel bereits groß genug zum Ausflaschen. Nach dem Öffnen das Nährmedium vorsichtig mit lauwarmem Wasser vollständig von den Wurzeln entfernen und die Jungpflanzen in feine, luftige Rinde mit etwas Sphagnum setzen. In den ersten Wochen empfehlen wir hohe Luftfeuchtigkeit, warme Temperaturen und helles, aber geschütztes Licht bei sanfter Luftbewegung. Das Substrat gleichmäßig leicht feucht halten, jedoch nicht vernässen; nach guter Etablierung können Licht und Abtrocknung schrittweise erhöht werden.