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Masdevallia xanthina red

  • Licht:☀️
  • Temperatur: 🌡️ 🌡️
  • Wasser: 💦  💦  💦
  • Ruhephase: nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Masdevallia xanthina red

Name: Masdevallia xanthina Rchb.f. (Farbform / Selektion „Red“)
Synonyme: Masdevallia pallida (Woolward) Luer; Masdevallia xanthina var. pallida Woolward
Etymologie: xanthina leitet sich vom griechischen xanthos (gelb) ab und bezieht sich auf die typische Grundfarbe der Stammform. Der Zusatz „Red“ bezeichnet eine gärtnerische Selektion oder natürliche Farbvariante mit intensiv rötlich ausgefärbten Blütenblättern.
Vermehrung: Samen; im Gartenbau durch vorsichtige Teilung etablierter Horste.
Erstbeschreibung: 1880 von Heinrich Gustav Reichenbach in „The Gardeners' Chronicle“.
Herkunft / Verbreitung:
Kolumbien, Ecuador und Peru.
Standort / Habitat:
Epiphytisch wachsend in kühlen, feuchten Bergwäldern und Nebelwaldregionen der Anden in Höhenlagen von ca. 1800 bis 2800 m. Sie bevorzugt schattige Plätze mit ganzjährig hoher Luftfeuchtigkeit.
Beschreibung & Anmerkungen:
Masdevallia xanthina ist eine kompakt wachsende, horstbildende Miniatur-Orchidee ohne Pseudobulben. Sie besitzt aufrechte, ledrige, verkehrt-eiförmige Blätter. Während die typische Stammform hellgelbe bis cremefarbene Blüten zeigt, besticht die Selektion „Red“ durch eine kräftige, rötliche bis orange-rote Pigmentierung der breiten, seitlichen Sepalen. Die Blüten weisen die gattungstypische Kelchröhre auf und laufen in feine, gelbliche Schwänze (Spitzen) aus.

In der Kultur benötigt diese Hochlandart zwingend kühle bis intermediäre Bedingungen mit einer spürbaren nächtlichen Abkühlung. Da sie keine Speicherorgane besitzt, reagiert sie empfindlich auf Austrocknung; das Substrat (feine Rinde oder Sphagnum-Moos) muss stets gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne jedoch zu versumpfen. Ein schattiger Standort ohne direkte Sonne sowie eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit (über 70 %) gepaart mit steter Luftbewegung sind für den Kulturerfolg entscheidend.