Name: Masdevallia impostor Luer & R.Escobar
Etymologie: Der Gattungsname Masdevallia ehrt José Masdeval, einen spanischen Arzt und Botaniker. Das Artepitheton impostor bedeutet sinngemäß „Täuscher“ oder „Nachahmer“ und weist auf die Ähnlichkeit mit verwandten Arten hin.
Erstbeschreibung: Masdevallia impostor wurde von Carlyle A. Luer und Rodrigo Escobar wissenschaftlich beschrieben.
Herkunft/Verbreitung: Kolumbien.
Standort/Lebensraum: Die Art stammt aus feuchten montanen Andenwäldern und wächst dort epiphytisch unter hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung. Wir empfehlen helles bis halbschattiges, gefiltertes Licht. Kühl-temperierte Bedingungen von etwa 10–22 °C am Tag und 7–15 °C in der Nacht sind günstig. Das Substrat sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben, ohne dauerhaft vernässt zu sein.
Beschreibung und Anmerkungen: Masdevallia impostor wächst kompakt ohne Pseudobulben. Kurze Ramicaulen tragen jeweils ein ledriges Blatt; die auffälligen Blüten werden von den drei Sepalen geprägt, die in die charakteristischen verlängerten Spitzen auslaufen. Wir gießen regelmäßig mit möglichst weichem Wasser und lassen das feine Wurzelsystem nicht vollständig austrocknen. Ein feines, luftiges und leicht feuchtigkeitsspeicherndes Substrat eignet sich gut. Hohe Luftfeuchtigkeit sollte stets mit kontinuierlicher Luftbewegung kombiniert werden.