Name: Trichocentrum candidum Lindl.
Synonyme: Caballeria candida (Lindl.) Kuntze
Etymologie: Der Gattungsname verweist auf den kurzen Sporn der Blüte; das lateinische Epitheton candidum bedeutet „reinweiß“ und bezieht sich auf die helle Lippe.
Erstbeschreibung: 1843 durch John Lindley in Edwards’s Botanical Register.
Herkunft/Verbreitung: Vom südlichen Mexiko bis Mittelamerika.
Standort/Lebensraum: Epiphytisch in feuchten Wäldern niedriger bis mittlerer Höhenlagen. Die Art bevorzugt gefiltertes Licht, hohe Luftfeuchtigkeit, gute Luftbewegung sowie intermediäre bis warme Temperaturen von etwa 18–28 °C.
Beschreibung und Anmerkungen: Eine kompakte Orchidee mit stark reduzierten Pseudobulben, einzelnen fleischig-ledrigen Blättern und im Verhältnis zur Pflanze großen, wachsartigen Blüten. Die breite weiße Lippe kontrastiert mit grünlich bis bräunlich gefärbten Sepalen und Petalen. Eine aufgebundene Kultur oder ein sehr luftiges Substrat ist günstig; die Wurzeln regelmäßig befeuchten, aber rasch abtrocknen lassen.