Name: Stelis ciliaris Lindl.
Synonyme: Apatostelis ciliaris, Stelis atropurpurea, Stelis confusa, Stelis fimbriata.
Etymologie: ciliaris bedeutet „bewimpert“ und bezieht sich auf die deutlich bewimperten Kelchblätter.
Erstbeschreibung: John Lindley beschrieb die Art 1837.
Herkunft / Habitat: Von Mexiko über Mittelamerika bis nach Kolumbien, Ecuador, Venezuela und Brasilien. Sie wächst epiphytisch in feuchten Tiefland- und prämontanen Wäldern von Meereshöhe bis etwa 1100 m, meist bei gefiltertem Licht.
Beschreibung & Hinweise: Kleine, horstig wachsende Stelis mit ledrigen, aufrechten Blättern und langen, lockeren Blütenständen. Die purpurfarbenen, bewimperten Blüten sind etwa 1 cm groß. Bei uns wächst sie hell bis halbschattig, bei hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftbewegung. Wir kultivieren sie warm, etwa bei 18–28 °C.