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Masdevallia virgo-cuencae

  • Licht:☀️
  • Temperatur: 🌡️ 🌡️
  • Wasser: 💦  💦  💦
  • Ruhephase: nein
  • Standort: Fensterbank/Gewächshaus
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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Masdevallia virgo-cuencae

Name: Masdevallia virgo-cuencae Luer & Andreetta
Synonyme: Alaticaulia virgo-cuencae (Luer & Andreetta) Luer; Masdevallia orchipopayensium P.Ortíz
Etymologie: virgo-cuencae leitet sich vom Lateinischen für die „Jungfrau von Cuenca“ ab. Dies ist die botanische Übersetzung des ecuadorianischen Begriffs Chola Cuencana, womit die Frauen von Cuenca in ihrer traditionellen Tracht geehrt werden.
Vermehrung: Aus Samen
Erstbeschreibung: 1978 von Carlyle August Luer und Pater Ángel Andreetta beschrieben.
Herkunft / Verbreitung:
Ecuador (Azuay und Morona Santiago) sowie das südliche Kolumbien (Huila).
Standort / Habitat:
Epiphytisch wachsend in feuchten Bergwäldern und Nebelwaldregionen. Entgegen der ursprünglichen Annahme einer reinen Hochlandart kommt sie in Kolumbien und Morona Santiago auch in tieferen, wärmeren Lagen um 850 m vor, während sie in Azuay Höhenlagen bis zu 2700 m besiedelt. Sie bevorzugt schattige Bereiche mit ganzjährig hoher Luftfeuchtigkeit.
Beschreibung & Anmerkungen:
Masdevallia virgo-cuencae gehört zur Sektion Alaticaules und ist eine miniaturartig bis klein bleibende, horstbildende Art. Sie besitzt kräftige, aufrechte Ramicauls, die jeweils ein einzelnes, ledriges und dickes, elliptisches Blatt tragen. Die Blütenstände bringen nacheinander (sukzessive) ca. 3 cm breite, markante Blüten hervor. Die Kelchröhre läuft in elegante gelbliche Spitzen aus, während das Innere oft intensiv weinrot, purpurn oder fein gepunktet gemustert ist.

In der Kultur erweist sich die Art aufgrund ihres weiten Höhenverbreitungsgebietes als recht anpassungsfähig und wird meist als intermediär bis kühl eingestuft. Sie benötigt ganzjährig schattige Bedingungen (50–70 % Schattierung), da direktes Sonnenlicht das Laub sofort schädigt. Eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit (75–90 %) bei steter Luftbewegung ist entscheidend. Das Substrat (feine Rinde oder Sphagnum-Moos) sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, muss aber zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen können. Auf Mineralsalze reagieren die feinen Wurzeln empfindlich, weshalb kalkfreies Wasser Pflicht ist.